Regelblock 5

Neues Thema eröffnen   Eine Antwort erstellen

Nach unten

Regelblock 5

Beitrag von MasterSL am Fr Nov 30, 2018 1:41 am

Hallo Leute,
Nach längerem Nachdenken habe ich mich entschlossen,die fertigen Teile des Regelblock 5 vorab zur Ansicht zu stellen.Sollte das zu einer schnelleren Beurteilung der Regeln durch die Spieler führen,werde ich das ab jetzt immer machen.....



Regelwerk PRINCES OF THE UNIVERSE Block 5 (8.0 – 9.9)




8.0 Technik

In diesem Abschnitt werden die technischen Mittel erfasst,welche dem Spieler(Herrscher) zur Verfügung stehen.
Hauptsächlich geht es dabei um Raumschiffe,Raumstationen,Orbitalstationen,
Sonderstationen(z.B. Transmitterstationen) und Boote. Nichts davon wächst auf Bäumen oder fällt vom Himmel (zumindest sollten sie das nicht). Also müssen sie gebaut werden. Zu diesem Zweck
benötigt er als erstes natürlich Objekte die in den Planetaren/Orbitalen Bauwerken beschrieben sind
und Namen wie „Fabrik“ oder „Werft“ tragen (bei Raumschiffen sind Werften zwingende Voraussetzung). Nun hat der Spieler drei Möglichkeiten zu besagten Schiffen und Stationen zu kommen.
1.Er baut seine Schiffe nach eigenen Konstruktionsplänen,die er unter zur Hilfenahme der Regel
selbst erstellt.
2.Er baut mit zur Verfügung gestellten Bauplänen(z.B. Von Verbündeten oder beim SL erfragten/
im Spiel sind immer „freie“ Baupläne im Umlauf).
3.Konstruieren und die Aufsicht über staatliche Werften und Fabriken entsprechen nicht dem
Spielinteresse des Spielers.In diesem Falle kann er seinen Bedarf über den „freien Markt“ oder
andere Spieler (z.B. durch Auftragsausschreibung im MB) decken.
Die nächsten Kapitel beschäftigen sich zu erst ein mal nur mit Möglichkeit 1

8.1 Der Raumschiffsbau

Raumschiffe im Sinne der Regel sind alle künstlichen Raumkörper die zumindest stellare Flugfähigkeit aufweisen und von einer Besatzung gesteuert werden. Hier zu zählen also auch
Raumboote die diese Voraussetzung erfüllen(siehe dazu auch unter Raumboote)

8.1.1 Die Schiffsstruktur

Die Größe eines Raumschiffs wird in Kiloregistertonnen bemessen. Eine Kiloregistertonne (krt) besteht aus 1.000 Registertonnen (rt). Eine Registertonne entspricht einem Volumen von 2,83 m3. Raumschiffe können in beliebiger krt-Größe über 10 Kiloregistertonnen gebaut werden.
Dabei sollte der Spieler sich nicht auf den Wert 2,83 konzentrieren,sondern im Auge behalten
das die krt nur ein Spielelement ist,mit dem sich Menge und Größe der Schiffseinbauten bestimmen lassen.
Raumschiffe sind geteilt in die Hülle und die innere Struktur und werden in drei Formen gebaut.

Form: Kosten/krt/alle Preis Angaben in Stahl
Kompakt 1000 cu
Halbschiff 900 cu
Offene Struktur 800 cu

Zu den einzelnen Formen:

Kompakt:
Hierbei handelt es sich um eine das gesamte Raumschiff umschließende feste Hülle.In der Zeit des
alten Imperiums wurde diese Form auch Kugel oder Standard genannt. Die Kompakte Bauweise macht Schiffe ausgesprochen stabil und widerstandsfähig. Zudem macht sie das Schiff auch panzerungsfähig. Im Gegenzug ist sie dafür aber auch die aufwendigste Bauform,was sich in den
Kosten und einer geringeren Nutzraumquote niederschlägt.
Diese Bauform ist besonders bei Militär- und Spezialschiffen (z.B. Schiffe die auch auf Gasriesen eingesetzt werden) beliebt. Alle bisher bekannten Kompaktschiffe sind selber voll lande-fähig,
sind aber auch dazu in der Lage Start und Landehilfen von Raumhäfen zu nutzen.

Halbschiff (M/O):
Eine Entwicklung der Springer.Die Halbschiffshülle kann in zwei Strukturen gebaut werden,M und O.Grundsätzlich besteht sie ungefähr zur Hälfte aus einem Teil der alle Charakteristika der Kompaktform aufweist,während der andere Teil „offen“ konstruiert ist und in diesem Offenen Teil
zwei Varianten aufweist.M (mit Aufbauten) und O (ohne Aufbauten). Bei M werden auf der offenen Fläche verschiedene Funktionsaufbauten angebracht (z.B. ein Gittergerüst zum einhängen verschiedener Frachten) die allerdings das Transportvolumen auf gesamt Größe des Schiffes
beschränken und in dieser Variante muss auch für diese gesamt Größe der Hüllenpreis entrichtet
werden. Die Variante O hat zwar im Grunde auch ein paar Aufbauten,aber diese beschränken sich auf nicht mehr als 10 % der angepeilten Schiffsgröße (die hier auch von den Maschinen des Schiffes bestimmt wird ).Bei diesen Aufbauten handelt es sich im allgemeinen z.B. um Ladekräne
oder Teleskopsäulen mit Versorgungsanschlüssen für Frachtbehälter. Das Transportvolumen ergibt sich hier aus den Maschinenanlagen des Schiffes(z.B. Triebwerke),der maximalen Länge der
Teleskopsäulen und daraus wie Stapel-Fähig die Fracht ist. In der Bauform O entstehen nur Hüllenkosten für den Kompakten Schiffsteil. Das Prinzip entspricht dem Kontainerschiff.
Der Offene Bereich ist selbstverständlich über Schleusen für die Besatzung zu betreten.
Das Halbschiff vereint in sich in geminderter Form die Vor- und Nachteile der Kompakten sowie auch der Offnenstruktur.
Nur bis max. 600 krt ist ein Halbschiff selbstständig Landefähig.
Nur bis max. 300 krt kann ein Halbschiff Start/Landehilfen nutzen(wobei hier unbeladene Halbschiffe der Variante O durchaus nahezu die Werte einen Kompaktschiffes erreichen können).
Ein Halbschiff kann nur bedingt mit Panzerung und/oder Strukturverstärkung versehen werden.
Extreme Orte (wie z.B. Gasriesen) sollten nur mit starken Schutzschirmen angeflogen werden,da ein Teil des Schiffes ja sehr empfindlich reagiert.

Offene Struktur:
Im Grunde ist das genau das was es aussagt: Eine offene Struktur ohne umschließende Hülle.
In dieser Struktur sind verschiedene Behältnisse und Druckkörper „aufgehängt“,welche im Grunde
den Mannschaftsbereich enthalten.Es kommt vor,das sogar Maschinenanlagen „im freien“ stehen.
(zum besseren Verständnis: Man nehme den Eifelturm,dichte seine Räumlichkeiten(z.B. Aussichtsplattform) ab,versehe das ganze mit Maschinenanlagen,und schon hat man ein Schiff offene Struktur......
Die offene Struktur ist die absolut billigste Möglichkeit ein Raumschiff zu bauen. Allerdings sind diese Schiffe nur bis 200 krt landefähig und Start/Landehilfen werden generell empfohlen.
Eine Panzerung ist nicht möglich,Strukturverstärkungen nur bedingt.
Im zweiten solaren Imperium war es anerkannte Vorgehensweise riesige offene Raumschiffe (HL)
mit 1500 krt und wenig Schub zu bauen,aber mit HTW deren einzige Aufgabe es im Grunde war
viele stellare Raumschiffe aufzunehmen und von EX zu EX zu springen und somit diese Schiffe
zu transportieren.Diese HL wurden per stellarer Schiffe versorgt und ein eigenes „Einfliegen“ in
Systeme war gar nicht geplant.
Bei Schiffen offener Struktur sollte man eines immer im Auge behalten: Der zweite Name von offener Struktur ist „Empfindlich“,also niemals Gesteinsfelder,Gaswolken,Gasriesen,
Asteroidengürtel oder ähnlich gefährliche Orte anfliegen.

8.1.2 Baumaterialien für Hüllenbau und Schiffsstruktur

Es gibt folgende Baumaterialien:

Stahl
Sternendichter Stahl
Terkonit

Stahl:
Ist der Standardbaustoff. Im Grunde immer und überall verfügbar. Stahl erbringt eine Nutzraumquote von 75 % bei Kompaktschiffen,80 % bei offener Struktur,bei Halbschiffen
ist auch noch die Variante von Bedeutung,da dort der Nutzraum vom Schiffsteil abhängig ist.
Bei M entspricht es den vorgaben jeweils für Kompakt,b.z.w. Offene Struktur.Bei O
entspricht die eine Seite den Vorgaben für Kompakt,die andere Seite 100 % Minus evtl. Aufbauten.

Sternendichter Stahl
Vom Feind (ISAAC) genutzt,von der Hegemonie erbeutet.Im Grunde einfacher Stahl der Molekular verdichtet wurde. So ergibt sich eine enorme Festigkeit und eine ebenso enorme Strahlungsabschirmung des Materials. Allerdings verdoppelt sich auch sein Gewicht. Im Normalbetrieb fällt dies zwar nicht weiter auf,aber bei schnellen Flugmanövern sowie bei Starts und
Landungen laufen die Schubtriebwerke schnell auf „Überlast“. Theoretisch ist auch eine ungemein
starke Panzerung möglich,aber es hat sich erwiesen,das die S-Stahl Panzerung die
Schiffsstruktur erheblich beeinträchtigen kann.
Abkürzung: S-Stahl
Tech-Klasse: A
Baukosten: 2000 cu je krt Raumschiffvolumen
Nutzungsquote: 85% kompakt, 90% offen
Betr. Panzerung siehe unter Panzerung

Terkonit
Eine Sol Entwicklung. Über den Herstellungsprozess ist nicht viel bekannt,allerdings wird es
seit 01/07 n.d.V. frei gehandelt.Gerüchten zur Folge wird es auf kleinen Kolonien produziert,
weil die Herstellung nicht ganz ungefährlich ist. Man benötigt Weltraumbedingungen,
Plasmakammern und künstliche Gravitationsfelder.Es handelt sich im Endergebnis um einen
hervorragenden Werkstoff,der seinen hohen Preis Wert ist,da er in dem Sinne einen
„natürlichen“ Panzerfaktor aufweist.
Spieltechnisch:
Terkonit wird von den Spielern(abgesehen von Sol) nicht selber produziert,sondern von der
örtlichen Privaten Wirtschaft geliefert. Dabei ist es unerheblich ob es in dem Sinne durch
Handel oder örtliche Produktion verfügbar ist. Wichtig für den Spieler ist das es als Regelteil
ohne Rücksicht auf die eigenen Beziehungen zu Sol verfügbar ist. Regeltechnisch ist jedoch
die Anzahl der im System vorhandenen WerZ von Bedeutung. Da es sich um einen Baustoff der hauptsächlich in der Raumfahrtindustrie Verwendung findet handelt. Jede WerZ ermöglicht
die Verwendung von Terkonit für 250 000 cu.
Terkonit steht noch unter Patentschutz.
Abkürzung: Terkonit
Techklasse: A
PZF 5/3 (natürlicher Panzerfaktor)
Nutzraumquote: 90 %
Produktionskosten: Kompakt: 2500 pro krt
Offen: 2200 pro krt
Weiteres betr. Panzerung unter Panzerung

8.1.3 Material Modifikationen

Es gibt diverse Möglichkeiten das eingesetzte Material zu modifizieren.Die bekannteste ist das seit den Anfängen des ersten Imperiums angewendete legieren (Eine andere Möglichkeit ist die
grundsätzliche Veränderung des Materials z.B. S-Stahl oder Terkonit). Ausgangsstoff beim legieren ist immer Stahl.

Titanium
Die wohl bekannteste und am weitesten genutzte Legierung. Es entsteht durch Zugabe von
10 rt Titan auf 1 krt Stahl (also 1 %). Das so entstandene Titanium hat nun eine 10 % höhere
Nutzraumquote als der Stahlverbau erbringt (kompakt 85 %,offen 90 %)
Es ist zwar nicht zu empfehlen,diese Quote lässt sich noch erhöhen um max. weitere 5 %.
Je weitere Zugabe Titan in Höhe von 1 % erbringt 1 % weiteren Nutzraum (Titanium+ 1-5).

Titanium S
Eine modernere Art der Titan Anwendung. Obwohl grundsätzlich gesehen der Produktionsprozess
dem „normalen“ Titanium nicht unähnlich,verliert hier das Material nicht an Masse sondern gewinnt nur an Stärke. Allerdings bedarf es eines 2 % Zuschlages (20 rt auf ein krt).Auch sei anzumerken,das der Prozess ähnlich aber nicht gleich ist und so lässt sich Titanium S nicht mit
Titanium oder Titanium+ mischen. Titanium S bewirkt eine Strukturverstärkung um 50 %.

Ynca
Hierbei handelt es sich um eine Ynkelonium Legierung. Theoretisch ließe sich Ynkelonium
auch wie Titan zur Nutzraumerweiterung verwenden. Da dafür jedoch die gleichen Zuschläge
und Ergebnisse wie bei Titan entstehen,Ynkelonium aber um ein vielfaches Seltener ist als Titan
wird es dazu eigentlich nicht genutzt. Wenn man es aber dennoch tun möchte wird das Endprodukt Yncanium betitelt.
Aber seine wenigen (bis jetzt bekannten) Eigenschaften kommen anderer Orts viel besser zur
Geltung.Hier an dieser Stelle sei das Ynkelonium nur in seiner einfachsten Verwendungsform als Strukturverstärker in der Legierung „Ynca“ b-z.w. YncaT erwähnt.
Das Produktionsverfahren entspricht in etwa dem Titanium S (20 rt auf 1 krt/2 % Zuschläge)
und bewirkt eine Verdopplung der Strukturstärke. Erstaunlicherweise lässt sich Ynca zwar nicht mit Titanium S mischen,sehr wohl aber mit Titanium,was aus Inca und Titanium YncaT macht.
Bei diesem Verfahren wird die Strukturstärke des Titanium verdoppelt ohne Nutzraumverlust.

MasterSL

Anzahl der Beiträge : 154
Anmeldedatum : 27.05.18

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: Regelblock 5

Beitrag von MasterSL am Di Dez 04, 2018 2:53 pm


8.2 Triebwerke und Energieversorgung

Hier werden stellare und interstellare Triebwerke und die unterschiedlichen Möglichkeiten der
Energieversorgung behandelt

8.2.1 Stellare Triebwerke

Stellare Triebwerke (die auch gerne Schubtriebwerke genannt werden) erreichen maximal
einfache Lichtgeschwindigkeit und sind notwendig um im Normalraum manövrieren zu können
(was Starts und Landungen mit einschließt).
Sie unterscheiden sich nicht nur in Funktionsprinzipien sondern auch in ihrer Schubstärke,
die in g ausgedrückt wird. Ein STW-1 kann ein Schiff innerhalb eines Systems um eine Zone bewegen, ein STW-6 sogar um sechs Zonen. Darüber hinaus bestimmt die g-Zahl die Beweglichkeit des Schiffes in Gefechten und die maximale Planetenschwerkraft. die das Schiff überwinden kann. (Der Versuch, mit einem STW-2 auf einem Planeten mit 6 g Erdanziehung zu landen, wird in einem Absturz enden!)
Im folgenden sind die Schubleistungen in g angegeben und das Volumen, das das Schubtriebwerk bewegen kann so wie das Volumen das es vom Nutzraum der Zelle belegt.

8.2.2 Der Neo-Repulser

Dieses Triebwerk ist eine Kombination aus der alten Repulsrückstoßtechnik,dem Gravitations-Flug-Modul aus Ilyan und dem Gravitationsaggregat aus Hellas.
Ein besonderer Antrieb, da er nicht mit der Aufhebung von Schwerkraft arbeitet, sondern einerseits mit einem gegenpoligen Grav-Feld, so daß das Schiff von der planetaren Gravitation abgestoßen (geschoben) wird, andererseits baut es in Flugrichtung ein Anziehungsfeld auf (irgendetwas liegt immer in Flugrichtung, das Grav-Wellen verschickt). Immer das Feld mit der größten Wirkung wird gegenüber der schwächeren Quelle gestärkt. Durch die Integration des Hellas Gravitations-Aggregates wurden diverse Schwächen von Repulser und GFM neutralisiert.

Abkürzung: NeR
Tech-Klasse: A
Energieverbrauch: jedes Manöver 5 pwu pro Modul
Kapazität: 100 krt je Modul
Volumen: 2000 rt je Modul
Schub: 8
Baukosten: 60.000 cu
Achtung: zur vollen Nutzung des Triebwerkes Empfiehlt sich der Einbau eines Andruckabsorbers
oder die Nutzung von Absorberanzügen.

8.2.3 Das Kombinations-Gravitations-Aggregat

Das KGA wird als Antrieb für Raumschiffe eingesetzt und ersetzt normale Schubtriebwerke.
Das KGA erzeugt im Innern des Raumschiffes starke Gravitationsfelder,die in den Raum vor den Bug projiziert werden. Das Raumschiff wird nun von diesen Gravitationsfeldern angezogen und beschleunigt in Richtung dieser Felder. Da sich somit die Feldquelle auf die Felder zubewegt, aber der Abstand KGA/Gravitationsfeld konstant bleibt, bewegen sich die Felder praktisch durch den Raum und ziehen das Schiff hinter sich her.
Die KGA können miteinander gekoppelt werden, wodurch sich der Schub und somit die Anzahl der Manöver vermehrt, wobei die technisch-energetisch realisierbare höchste Kopplungszahl bei 10 KGA liegt. 10 KGA entsprechen in etwa einem 10-g-Schubtriebwerk.
Sind in einem Raumschiff bereits KGA installiert, so kann deren Anzahl bis zur Maximalzahl aufgestockt werden, ohne daß die bereits vorhandenen KGA ausgetauscht werden müssen. Allerdings ergeben sich Umbaukosten von 25% des Baupreises der zusätzlich zu installierenden KGA.
Das „Kombinations-Gravitations-Aggregat“ (KGA) verfügt über vier Funktionen:
1. Es arbeitet es als Ersatz für Schubtriebwerke bis zum maximalen Schub (Zug) von 10
2. Als Gravitationstriebwerk. Dieses neutralisiert das Gewichts des eigenen Schiffes und ermöglicht so die einfache Landung auf quasi jedem Planeten.
3. Zur Erzeugung der Bordschwerkraft.
4. Als Beschleunigungs-(Andruck)-Neutralisator, ohne den eine Beschleunigung über Schub 7 unmöglich wäre.

Abkürzung: KGA-? (1-10)
Tech-Klasse: A
ZIV-Minimum: 9
Baukosten: 100.000 cu
Volumen: 3.000 rt je Modul
Schub: 1 auf 50 krt je Modul
Landefeld: 100 krt je Modul
Energieverbrauch: 100 pwu je Modul
Schwerkraft: 200 krt je Modul
B-Neutralisation: 50 krt je Modul
Ein Raumschiff mit 10 KGA trägt in seinem Bauplan in der Rubrik Unterlicht-Antriebsart die Bezeichnung KGA-10
Beispiel: Ein 500-krt-Raumer mit 10 KGA hat Schub 10, kann sich in ein Antigrav-Landefeld
hüllen, das gesamte Schiff mit eigener Schwerkraft versorgen und seine gesamte Masse vor
Beschleunigungsdruck schützen.
Ein 1000-krt-Raumer würde 20 KGA benötigen.
Ein 100-krt-Raumer immer noch 10 (weil für Schub 10 mindestens 10 KGA nötig sind).
Ein 600-krt-Raumer würde 12 KGA benötigen.
Wenn man in ein 50krt-Schiff nur ein Modul einbaut, hat man ein 50krt-Schiff mit Schub 1. Baut man in ein 100 krt-Schiff nur ein Modul ein, bewegt sich das Schiff gar nicht, weil ein Modul eben nur 50 krt stemmen kann. Mit 2 Modulen hätte das 100 krt-Schifff Schub 2.
Ein 300 krt-Schiff benötigt für Schub 6 auch 6 Module.
Achtung: die Module beziehen immer ihre Energie, es sei denn sie werden deaktiviert.
Bei Deaktivierung kein Schub, keine Schwerkraft, kein Druckschutz, kein Landefeld.
Zum Hochfahren benötigt das System je Modul 3 Sekunden.

8.2.4 Das Fusions TOM Triebwerk
Durch die Kombination des Fusionstriebwerkes mit dem TOM entstand ein sehr wirkungsvoller Antrieb mit deutlich besseren Leistungswerten als die alten Triebwerke aufzuweisen hatten.
Betrieben wird es mit angereicherten Uran Blöcken

Abkürzung: FOM
Tech-Klasse: A
Volumen: 15% des TOM-Trägers
Schub: 10
Baukosten: 2 cu je rt Größe des FOM
Achtung: zur vollen Nutzung des Triebwerkes Empfiehlt sich der Einbau eines Andruckabsorbers
oder die Nutzung von Absorberanzügen.
Angereicherte Energie Blöcke
Die angereicherten Uranblöcke werden von der Privaten Wirtschaft hergestellt und sind in der Handhabung unbedenklich. Jeder Block hat eine Lebensdauer von 12 Monaten und wird in dieser Zeit vollständig verbraucht (ohne Reste, die zu entsorgen wären). Jeder Block nimmt 20 % des FOM ein, in welches er installiert wird.

Abkürzung: FaEB12 (FOM angereicherte Energie Blöcke)
Tech-Klasse: A
Volumen: 20% des Träger-FOM
Preis: 5 cu je rt des FaEB
Die Zahl im FaEB-Kürzel gibt die aktuelle Brenndauer in Monaten an (jede Runde um 1 reduzieren).

8.2.5 Der Ionenmotor

Das Besondere an diesem Triebwerk ist, daß es ähnlich wie die meisten Bootstriebwerke funktioniert,und alle vier Monate von einer Kolonie aufgeladen werden muß (auf der mindestens ein RhfA, WerA oder eine FabA vorhanden sein muß). Dieses Aufladen geschieht automatisch, sobald man auf einer eigenen Kolonie landet (welche die Voraussetzung erfüllt) und ist kostenfrei. Weiter benötigt das Triebwerk keinerlei Energie und muss somit nicht mit bordeigenen Mitteln versorgt werden.

Abkürzung: IOM
Tech-Klasse: A
Schub: 8
Volumen: 10% des Schiffes
Baukosten: 3 cu je rt Volumen
Achtung: zur vollen Nutzung des Triebwerkes Empfiehlt sich der Einbau eines Andruckabsorbers
oder die Nutzung von Absorberanzügen.

MasterSL

Anzahl der Beiträge : 154
Anmeldedatum : 27.05.18

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: Regelblock 5

Beitrag von Eryn Thoreau am Fr Dez 07, 2018 2:55 pm

- Halbschiff:
Im Prinzip sinnvoll, Schiffe zu bauen, die die wichtigen Sachen (Triebwerke, Energieversorgung, Lebenserhaltungssysteme,...) kompakt mit ner Hülle haben und die Fracht billiger außen verstaut...allerdings kann ich mir anhand der Beschreibung noch nicht so recht vorstellen, wie das spieltechnisch umzusetzen ist.
Und ich bitte zu bedenken, daß der Raumkampf für Dich ja jetzt schon nervig umzusetzen ist - wenn Du nun noch anfangen mußt, bei Treffern zu unterscheiden, ob der kompakte Teil getroffen wird oder einer der offenen Aufbauten...
Und damit nicht genug gibt es nochmal die Unterscheidung M und O, die wieder unterschiedlich zu behandeln sind...
Vorschlag: M und O weglassen, und klare Berechungsregeln für die Halbschiffsstruktur. Vor allem auch für benötigte Triebwerksgrößen etc.

- Sternenstahl:
Regelblock 5 schrieb:Theoretisch ist auch eine ungemein starke Panzerung möglich,aber es hat sich erwiesen,das die S-Stahl Panzerung die Schiffsstruktur erheblich beeinträchtigen kann.
Das hätte ich dann gerne ein wenig genauer, bevor ich nach der neuen Regel anfange, Schiffe zu bauen. Oder kommt das noch unter der Panzerungsregel?

- Terkonit:
Regelblock 5 schrieb:PZF 5/3 (natürlicher Panzerfaktor)
Nutzraumquote: 90 %

Was bedeutet PZF 5/3: mal fünf und mal drei? Oder fünf Drittel? Und das ohne daß man tatsächlich Panzerung einplant?
Und die hohe Nutzraumnquote gilt sowohl für kompakt als auch für offen?
Nun haben wir ja aber im Raumkampf-Thema gelernt, daß eine hohe Nutzraumquote zu Lasten der Struktur und damit der Stabilität geht. Das ist sicherlich auch hier so?

- Titan zur Strukturverstärkung nutzen, ohne die Nutzraumquote zu verbessern: ergibt Sinn - allerdings würde ich einen völlig anderen Namen empfehlen, denn wenn "Titanium" völlig andere Eigenschaften hat als "Titanium S", sind Verwechslungen vorprogrammiert.

- Ynca: hm, ich mußte es erst dreimal lesen, jetzt klingt es aber logisch. Noch bißchen an der Formulierung arbeiten, aber erst wenn der Block fertig ist...

- Triebwerke: Ich finde es auf eine nicht näher erklärbare Weise nervig und frustrierend, wenn die ganzen verschiedenen Antriebe, mit denen man erst beworfen wurde und sich dann inhaltlich auseinandergesetzt hat, jetzt kunterbunt durcheinandergemischt werden. Klar, kann man machen. Kann man aber auch lassen.
Ich sehe keine Vorteile darin. Für eine Grundregel klingen die Erklärungen z.T. auch etwas sehr speziell, also ich stelle mir jetzt vor, daß ich als Einsteiger über ein Triebwerk lese, das aus drei verschiedenen Sachen zusammengebaut ist, von denen ich noch nie was gehört habe...

- Neo-Repulser:
- 5 pwu pro Modul für jedes Manöver? Sondermanöver wie Starts/Landungen eingeschlossen? Die kosten doch normalerweise mehr...

Dann: verstehe ich richtig, daß das im Prinzip ne Kombination aus dem GFM und dem normalen Schubtriebwerk ist? (also schon ne Kombination aus Grav-Technik und Rückstoß-Technik) Warum hat es dann nicht Schub 12?
- Die Verwendung von Andruckabsorbern wird empfohlen. Jetzt kann man einen Andruckabsorber ja nur in Verbindung mit einer Antigrav-Anlage bauen. Aber gerade die wäre doch durch die Verwendung des Hellas-Aggregates nicht nötig, oder?
(allgemein wäre beim Thema "stellare Triebwerke" noch der Hinweis angebracht, daß Schub 6 das Maximum ist, was Menschen ohne Andruckabsorber (oder Druckanzüge) oder andere Formen der Antigrav-Technologie vertragen können)
















Eryn Thoreau

Anzahl der Beiträge : 92
Anmeldedatum : 07.06.18
Ort : derzeit Alpha Crusis

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: Regelblock 5

Beitrag von MasterSL Gestern um 2:31 pm

Hm,in der Kampf Durchführung sehe ich eher weniger Probleme die Treffer sind entweder
per Befehl des Angreifers geregelt und wenn der nicht vorhanden ist,wird der Schaden gerecht verteilt.....Hm,und wo ist das Problem mit den Triebwerksgrößen ? Entweder Du baust M,dann hat man eine gesamt Hülle und damit auch seine Triebwerksgrößen.Bei O hat man den festen Schiffsrumpf mit der "glatten" Ladefläche,und wieviel dort geladen werden kann hängt zu einem großen Teil von den Maschinen(Triebwerken) ab.....hat der Rumpf 100 Krt die Triebwerke sind aber für 250 krt ausgelegt lassen sich Kontainer oder Werkstücke für 150 krt "aufstapeln".
Terkonit 5 bei Kompakt,3 bei Offen......
Jein.......Terkonit ohne zusätzliche Panzerung sind DP der Struktur gleich BP.....
Anderer Name,der keine Verwechslungen verursacht aber seine Verbindung zum Titan deutlich macht.....Titanit ?
Hm...kann ich verstehen.....allerdings ergeben sich die Veränderungen durch diverse Kritik an den Triebwerken....bei der beiseitigung der Kritipunkte näherten sich die Triebwerke so sehr an,das es am Ende Sinn machte ein paar Triebwerke zusammen zu führen.
In der Tat,tut es statt einer solaren Antigrav Anlage auch das Hellas Aggregat....
Ja,ein Hinweis betr. des Schubproblemes für Lebewesen wird wohl eingefügt werden müssen....
Ich kann Dir versichern nein,beim Repulser kostete es noch nie mehr....
Und was andere Triebwerke angeht hast Du selbstverständlich recht......
Allerdings ist der Repulser ein relativ träges Triebwerk (Energieersparnis ist oft mit dem Verlust der "Spritzigkeit" eines Triebwerkes verbunden.....
Und es hat keine 12,weil es offensichtlich keine 12 hat......

MasterSL

Anzahl der Beiträge : 154
Anmeldedatum : 27.05.18

Benutzerprofil anzeigen

Nach oben Nach unten

Re: Regelblock 5

Beitrag von Gesponserte Inhalte


Gesponserte Inhalte


Nach oben Nach unten

Nach oben


Neues Thema eröffnen   Eine Antwort erstellen
 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum antworten