Allianzversammlung

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Re: Allianzversammlung

Beitrag von MasterSL am So Jul 15, 2018 4:11 pm

Oger schrieb:
MasterSL schrieb:
Oger schrieb:An Barun Wesles Smith.
Ich denke nicht, dass es eine Verzettelung darstellt, wenn es darum geht ob und wie die 15 Mitglieder, die bislang keinen Einfluss auf die Politik der Hegemonie nehmen konnten, dies weiterhin so belassen wollen, oder ob dies geändert wird.
In wie weit es eine grundsätzliche Äußerung der Kandidaten zu diesen Themen eine Verzettelung darstellen sollte, darüber kann man streiten.
In wie weit die von mir angesprochenen Punkte an den Themen Patentschutz, Rechtsschutz für die Wirtschaft oder der Geldstabilität rütteln, ist mir unklar.
Zum letzten Punkt. Manche nennen es Pferdemarkt, aber wenigstens findet auf einem Pferdemarkt ein Interessenausgleich statt. Haben sie sich nie gefragt, woran das I. und II. Imperium gescheitert sind? Nach Meinung vieler Historiker an der Unfähigkeit der SOL Imperatoren einen Ausgleich zwischen ihren Machtinteressen und denen der Peripherieherrscher zu finden. Ich für meinen Teil möchte nicht zuschauen wie die Hegemonie so endet.

Baron Wesley Smith antwortet: Ozzi,alter Junge,da sind ein paar Kleinigkeiten über die ich Dich wohl aufklären muss.Zu erst einmal die Hegemonie besteht aus 19 Vollmitgliedern und einer einer Handvoll Teilmitgliedern.Deshalb hat das Emblem der Hegemonie 20 Sterne.19 für die regulären Mitglieder, einer steht für diese Teilmitglieder. Zum zweiten,hat seit jeher jedes Mitglied und sogar die Teilmitglieder die Möglichkeit Einfluss zu nehmen,und zwar über die Lords und Ladys der Hegemonie.Solltet ihr bisher versäumt haben,diese Möglichkeit zu nutzen,so liegt dies nun ausnahmsweise mal nicht an der Struktur der Hegemonie sondern ist bei Dir zu suchen.
Was das "Rütteln" angeht: Zum ersten ist die Hegemonie ein verflochtenes Gesamtwerk,und sobald Du Einzelteile davon änderst,musst Du alles anpassen.Zum Zweiten lebt Patentschutz,Rechtsschutz und Geldwert davon,das sie in der Hand einer Übergeordneten Instanz befindlich sind.Ich weiß nicht wie das gewährleistet werden soll,wenn diese "Instanz" in einen besseren Handlanger verwandelt wird.
Zur Historie: Ich weiß nicht wenn Du da gefragt hast,aber die Historiker die ich kenne meinen es lag eher am Geltungsbewußtsein und der Machtgier Einzelner Gouverneure,die zu diesem Zeitpunkt (I. Imperium) weder Peripherie noch sonst welche "Herrscher" waren.Im II.Imperium waren diese Leute denn zwar schon Herrscher,und bis zum Tod des letzten Imperators ging ja auch alles gut,aber dann waren wieder die gleichen Gründe maßgeblich. Einfach kleiner Teilherrscher oder Gouverneur sein reichte nicht,man wollte selber Imperator sein. Als belegt sollte hier der beliebte und weit verbreitete Titel "Imperator" dienen und natürlich das Al Fatal was war ?  Ja,eigentlich einfach nur ein Gouverneur.......

Irre ich mich werter Baron Wesley Smith, wenn ich Eure Ansichten wie folgt zusammenfasse. So wie es ist, ist es gut für die Wirtschaft. Jede Änderung könnte der Wirtschaft schaden und ist deshalb schlecht.

Baron Wesley Smith antwortet: Klarer Fall,Du irrst.Das bedarf schon einer gewissen Phantasie-Begabung um meine Worte in der von Euch gewählten Art zusammen zu fassen.Kann es sein,das ihr ein wenig mit mir polemisieren möchtet ? Denn sagt das doch bitte,so was ist immer ein Heidenspass und ich mache da gerne mit. Allerdings erscheint mir ein Zusammenbruch der Wirtschaft tatsächlich als schlecht.Und das diese Zusammenbricht wenn man kein Vertrauen mehr in die Sicherheit der eigenen Patente,in die Gültigkeit abgeschlossener Verträge oder in den Wert des Geldes haben kann,davon kann man wohl ausgehen.

MasterSL

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Re: Allianzversammlung

Beitrag von Oger am So Jul 15, 2018 6:49 pm

Baron Wesley Smith antwortet: Klarer Fall,Du irrst.Das bedarf schon einer gewissen Phantasie-Begabung um meine Worte in der von Euch gewählten Art zusammen zu fassen.Kann es sein,das ihr ein wenig mit mir polemisieren möchtet ? Denn sagt das doch bitte,so was ist immer ein Heidenspass und ich mache da gerne mit. Allerdings erscheint mir ein Zusammenbruch der Wirtschaft tatsächlich als schlecht.Und das diese Zusammenbricht wenn man kein Vertrauen mehr in die Sicherheit der eigenen Patente,in die Gültigkeit abgeschlossener Verträge oder in den Wert des Geldes haben kann,davon kann man wohl ausgehen.

Ich kann nur von dem ausgehen, was sie sagen Baron Wesley Smith. Ich konnte aus dem was sie gesagt haben, nur herauslesen, dass keine Änderung der bisherigen Verteilung der Gestaltungsmöglichkeiten der Hegemonie von Ihnen beabsichtigt sind. Sprich der Hegmon und der Kronrat bestimmen. Wenn ich in dieser Hinsicht falsch liege, dann wäre ich nur zu erfreut, wenn sie unsere dann unrichtigen Annahmen berichtigen.

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Re: Allianzversammlung

Beitrag von Oger am So Jul 15, 2018 6:56 pm

Pater Phillipus antwortet: Werter Yori,ich bin zwar Kandidat,aber auch Bürger der Hegemonie und somit nehme ich das Bürgerrecht in Anspruch mich gegen eure Unterstellung zu verwahren.Noch einmal: Es handelt sich beim Zehnt NICHT um Steuern,sondern um Finanzmittel die durch das Zusammenwirken Hegemonie-Mitglied entstehen und sobald ihr kein Mitglied mehr währt,würden diese Mittel nicht entstehen.Was vermutlich bei euren anderen Steuern nicht der Fall ist.
Auch noch ein Kommentar zu eurer Spezial-Polizei: Ihr schlagt also eine Behörde vor,die nicht autonom und nur dem Gesetzt unterworfen ist,sondern zum ermitteln zum ersten die Zustimmung der örtlichen Behörden benötigt und dann auch noch von Vertretern aller Reiche durchsetzt ist ? Und das nach dem von euch so hervorgehobenen FFTM Betrug,wo wir ja alle wissen,das dieser nur möglich war weil eben auch diese örtlichen Behörden unterwandert waren.Was also im Grunde heißt,die Täter sollen im Zweifelsfalle mit ermitteln. Aber bewunderungswürdig,eigentlich sollte ich ja für Gott Vertrauen stehen.

Euch zu beleidigen, oder zu bezichtigen lag nicht in meiner Absicht, werter Pater Phillipus.
Nur zu gerne verwende ich Euren Begriff des Zehnt. Doch auch dieser entsteht nicht, sondern wird durch die Bürger erwirtschaftet und dann an die hegemoniale Kasse abgeführt.
Wie Ihr so zutreffend ausgeführt habt, würde dieser Zehnt nicht in die Kasse fließen, würde es keine Mitglieder der Hegemonie geben.
Wenn sie gestatten, würden wir diese Begrifflichkeitsdiskussion lassen und Euch darum bitten, zu erläutern wodurch sich Eure Politik, wenn sie denn zum Hegemon gewählt würden, sich von denen der anderen Kandidaten unterscheiden würde.

Oger

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Frage nach dem hegemonialen Wahlrecht

Beitrag von Eryn Thoreau am Mo Jul 16, 2018 1:35 am

Die vorläufige Sprecherin von Whoxx äußert Kritik an zwei der Voraussetzungen für das passive Wahlrecht bei der Wahl zum Hegemon.
- muß männlich sein: weshalb?
- muß von Adel sein: weshalb?
Die beiden anderen Bedingungen "unbescholten" und "muß in der Lage sein, Neutralität zu üben" stellen wir nicht infrage.

Wohlgemerkt: Bei dieser Wahl sind die Bedingungen, wie sie sind, das werden wir nicht mehr ändern.
Meine erste Frage an die Kandidaten ist, wie sie zu den beiden von mir infrage gestellten Voraussetzungen stehen und ob sie sich im Falle ihrer Wahl bereit erklären, diese Voraussetzungen für alle zukünftigen Wahlen im Sinne geeigneter nicht vollständig männlicher oder adeliger Kandidaten zu verändern.
Mir ist bewußt, daß diese Frage hegemoniales Recht berührt. Es stellt sich aber die Frage, ob ein Gesetz, daß sich überlebt hat, nicht angepaßt oder abgeschafft werden sollte.


Zuletzt von Eryn Thoreau am Mo Jul 16, 2018 2:07 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Frage an Karl Kornburg nach seinen politischen Plänen

Beitrag von Eryn Thoreau am Mo Jul 16, 2018 1:52 am

MasterSL schrieb:Position 1
Der Hegemon: Ich schlage meinen Sohn Karl Kronburg-de Tubuar vor.Er ist von Adel,männlich und ist von klein auf an mit dem Amt vertraut gemacht worden.Seine Ausbildung ist hervorragend,sowie auch seine politischen Kenntnisse.Er steht für Kontinuität bei gleichzeitiger Modernisierung und Anpassung der Hegemonie auf Grund der neuen Umstände.

MasterSL schrieb:
Admin schrieb:Beitrag von Oger am Mi 11 Jul 2018 - 18:26
Rhaathyrr Ozzy: In welche Richtung gedenkt Karl Kronburg-de Tubuar die Hegemonie zu modernisieren?

Es ist offensichtlich,das die alten Vertragswerke der Hegemonie nicht geeignet sind,ihre Wirksamkeit unter den neuen Bedingungen beizubehalten.Dementsprechend müssen sie neu organisiert und dem neuen Umfeld angepasst werden.Natürlich möchte ich die Mitglieder jetzt nicht mit Stunden langen Ansprachen und Seitenlangen Texten langweilen,daher habe ich meine Antwort der Frage angepasst,sie ist ungenau.
Karl Kronenburg-de Tubuar
(Hervorhebungen von mir hinzugefügt)


Ich möchte mich allerdings der Frage von Rhaathyrr Ozzy anschließen. Da der Kandidat Karl Kronburg mit dem Versprechen angepriesen wird, die Hegemonie zu modernisieren und anzupassen, ist es nur recht und billig, wenn er gebeten wird, diese Ankündigung näher auszuführen.
Eine Zusammenfassung würde natürlich ausreichen.


Zuletzt von Eryn Thoreau am Mo Jul 16, 2018 2:07 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Frage nach Maßnahmen gegen dem FFTM-Betrug vergleichbare Straftaten

Beitrag von Eryn Thoreau am Mo Jul 16, 2018 2:06 am

Rhaathyrr Ozzy hatte im Hinblick auf den FFTM-Betrug die Gründung einer übergeordneten Polizeigewalt vorgeschlagen - welcher Art diese sein sollte, müßte ggf. gewiß noch diskutiert werden.
Hierfür hat er von den Kandidaten, die darauf geantwortet haben, als Reaktionen Ablehnung bzw. Hohn und Spott bekommen.
Ich möchte hier nur kurz darauf hinweisen, daß das in den meisten Fällen keine sonderlich effektive Wahlkampftaktik ist.
Wichtiger aber wäre mir zu erfahren, welche Alternative bzw. welche eigenen Vorschläge die Kandidaten zu diesem Thema haben.
Also: Was gedenken Sie zu unternehmen, um vergleichbare Betrugsfälle galaktischen Ausmaßes zu verhindern?

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Frage nach der Verwendung des hegemonialen Zehnts

Beitrag von Eryn Thoreau am Mo Jul 16, 2018 2:15 am

Die Frage von Rhaathyrr Ozzy nach der Verwendung des imperialen (bzw. in dem Fall wohl hegemonialen) Zehnts ist ein wenig aus dem Ruder gelaufen. Gewiß handelt es sich (wie von Pater Phillipus ausgeführt) um keine Steuer, sondern um Mehrbeträge, die erzeugt werden und der Hegemonie zur Verfügung stehen.
Die Frage ist nun: wozu sollen diese Gelder eingesetzt werden? Rhaathyrr Ozzy fordert hier eine Mitbestimmungsmöglichkeit für die Mitglieder der Allianz.
Oder, lapidar ausgedrückt, die Frage an die Kandidaten: was möchten Sie mit dem Geld machen, was Sie für mich und meine Mitgliedschaft bekommen?
Mir ist bewußt, daß von der Hegemonie im Rahmen des Patentankauf-Programms bereits einiges an Geldern zurück an die Mitglieder geflossen ist.
Dieses Programm neigt sich nun dem Ende zu. Es bleibt in der Tat die Frage, in welcher Form die Einnahmen durch den Hegemonialen Zehnt weiterhin den Mitgliedsstaaten zugute kommen können.
Diese Frage geht nun also an die Kandidaten.

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Frage an Prinz John Tuborg

Beitrag von Eryn Thoreau am Mo Jul 16, 2018 2:39 am

MasterSL schrieb:Prinz John Tuborg zu Rhaathyrr Ozzy: Ihr scheint ein wenig zu vergessen,das die grundsätzliche Struktur der Hegemonie eine Feudale ist.Natürlich ist ein gewisses Maß an Mitbestimmung wünschenswert,aber brauchen wir wirklich eine neue Struktur deren einziges Neues es ist,das die kleinen politischen Zänkereien jetzt auf interstellares Niveau erhebt ?  Wie man hört,ist Euer heimisches System bei weitem nicht perfekt,und mir scheint es so,das ihr genau diese Struktur exportieren möchtet.

Mich würde hier die Bedeutung des Ausdrucks "feudal", so wie er von Ihnen verwendet wird, interessieren. Meinen Sie, daß die Hegemonie von Adel und Luxus beeinflußt wird? Oder meinen Sie die altertümliche politische Struktur des Lehnswesens? Oder etwas völlig anderes?
Denn in den beiden von mir angeführten Bedeutungen vermag ich nicht zu erkennen, inwiefern das für die Fragestellung relevant wäre.
Sie sagen hier zusammengefaßt, daß mehr Mitbestimmung der Allianz nicht guttäte, da zu befürchten ist, daß die Mitgliedsstaaten sich nicht einigen können.  Sie trauen Ihren potentiellen Wählern nicht allzuviel zu. Warum also sollten diese Sie wählen?  (und warum sollte insbesondere Rhaathyrr Ozzy Sie wählen, nachdem Sie auf seine Fragen im großen und ganzen nur mit einem Seitenhieb auf seine reichsinternen Probleme geantwortet haben?)

Weiterhin bitte ich um nähere Informationen über die "Gesellschaft der Patrioten", von denen Sie vorgeschlagen wurden. Der zukünftige Hegemon muß gemäß den im hegemonialen Recht verankerten Voraussetzungen in der Lage sein, Neutralität zu üben. Die Zugehörigkeit zu einer Patriotengruppe eines galaktischen Reiches läßt in diesem Punkt Zweifel aufkommen.

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Frage an Pater Phillipus und Sheik Jemael Tubuar

Beitrag von Eryn Thoreau am Mo Jul 16, 2018 2:43 am

Pater Phillipus und Sheik Jemael Tubuar: Wie stehen Sie zu anderen Religionen bzw. Atheisten, und inwieweit wird diese Ihre Haltung im Fall Ihrer Wahl Ihre politische Tätigkeit als Hegemon beeinflussen?
Sehen Sie sich in der Lage, gegenüber Reichen, in denen mehrheitlich ein Ihnen fremder Glaube vorherrscht, Neutralität zu üben?

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Frage an Baron Wesley Smith

Beitrag von Eryn Thoreau am Mo Jul 16, 2018 2:51 am

Baron Wesley Smith: Inwieweit steht (wie von Ihnen bei Ihrer Vorstellung behauptet) das alte hegemoniale System der Liberalisierung von Wirtschaft und Handel entgegen?
Oder anders gefragt: Was möchten Sie gerne verändern, das vom derzeitigen hegemonialen System verhindert wird?

Weiterhin möchte ich anmerken, daß Sie auf die Fragen und Vorschläge von Rhaathyrr Ozzy beteuert haben, daß nur die Hegemonie in ihrer derzeitigen Form die Stabilität von Wirtschaft, den Patentschutz und das Vertrauen in die Währung sicherstellen kann.
Daß die Instanz des Hegemon allein durch mehr Mitbestimmung der Mitgliedsstaaten in einen "besseren Handlanger" verwandelt werden würde, der all dies nicht mehr gewährleisten kann, finde ich persönlich ein wenig weit gegriffen. Ist die gesamte Struktur der Hegemonie so fragil?

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Grundsätzliches zum Thema Mitbestimmung

Beitrag von Ebriosa Taetra am Mo Jul 16, 2018 3:07 am

Mein Name ist Ebriosa Taetra - über mehr als fünfzig Jahre war ich die Hüterin der Republik Whoxx.
Aus meiner nunmehr rein beobachtenden Position, dafür aber aus der Erfahrung vieler Jahre heraus, möchte ich einen Ratschlag geben.

Die bisherigen Beiträge der Kandidaten sind sich zumindest im Punkt Mitbestimmung der Mitgliedsstaaten relativ ähnlich: ein Mehr an Mitbestimmung wird abgelehnt.
Gestattet mir, nochmals an die Gründung der Allianz zu erinnern: Genau dieser Punkt war allen Teilnehmern der Exekutivratssitzung wichtig: es sollte nicht mehr ein Imperator alleine die Macht über die imperiale Flotte und über das Wissen des (inzwischen zerstörten) Großrechners Newton haben, sondern alle Mitgliedsstaaten gemeinsam. Diejenigen unter Euch, die damals dabeiwaren, werden sich daran erinnern.
Hierfür wären sie sogar bereit gewesen, sich gegen den gerade eben noch von ihnen selbst gewählten Kandidaten zu stellen. Zum Glück für alle Reiche ist das nicht passiert.
Der Isaac-Krieg hat die Situation verändert - hier benötigte man einen Herrscher mit sehr weit gefaßten Befugnissen und der Möglichkeit, schnelle Entscheidungen zu treffen.
Diese kriegsbedingten Strukturen jetzt zur Bedingung für das Fortbestehen der Hegemonie (und damit wohl der Allianz) zu machen halte ich für falsch. Besinnt Euch auf die Ursprünge der Allianz und den eigentlichen Geist, der einer Gemeinschaft von Gleichen innewohnt.

Ebriosa Taetra
Gast


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Re: Allianzversammlung

Beitrag von MasterSL am Mo Jul 16, 2018 10:20 am

Karl Kronburg antwortet Eryn Thoreau:
Dies sind jetzt eine ganze Reihe von Fragen und Anmerkungen,die ich als Paket beantworten möchte.Das Wahlrecht liegt in dem Sinne gar nicht in der Hand des Hegemon,sondern in der Hand der Allianzversammlung.Wenn man dort eine Änderung möchte,wäre es also richtig gewesen,diesen Änderungswunsch gleich auf die Tagesordnung der Allianzversammlung setzen zu lassen.Wie sie sehen,geehrte Eryn Thoreau,gibt es eine ganze Reihe von Punkten,wo die Macht des Hegemon überschätzt wird.So ist es auch zuviel vermutet,das egal wer Hegemon wird,dieser dazu in der Lage ist,sofort alles nach den eigenen Wünschen zu ändern.Diese Möglichkeit hat er gar nicht.Wie sehr schön erwähnt,er ist kein Imperator und hat sich an Regel und Vorgaben zu halten,die damals von der Allianzversammlung aufgestellt wurden und nur im Rahmen dieser kann er sich frei bewegen und seine Entscheidungen treffen.Also ganz Grundsätzlich gehört das Wahlrecht sogar zu jenen Punkten,in denen er selber nicht einmal Mitspracherecht hat,da es ein von der Allianz (in deren Vertretung in diesem Sinne die Vollversammlung selbiger auftritt) alleine ausgeübtes Recht ist. Bei der Schaffung der Allianz wollte man verhindern,das der Hegemon durch Bestimmung der Wahlbedingungen (z.B. nur Kandidaten sind zugelassen die Kind des Hegemon sind) die Nachfolge alleine bestimmen kann. Was ich übrigens für sehr Sinnvoll halte.
Daraus ergibt sich natürlich auch,das zur Modernisierung der Hegemonie viel Vorbereitung und Arbeit notwendig sein wird,den die meisten Änderungen werden Zwangläufig von einer Allianzversammlung beschlossen werden müssen. So kann ich euch auch nur versichern,das mir solche Fragen wie im Wahlrecht durchaus aufgefallen sind und zu den Bereichen gehören die durchaus eine Modernisierung vertragen könnten.Dazu bedarf es dann eines ausgearbeiteten Änderungsvorschlages und im Anschluss einer Allianzversammlung die über diesen Vorschlag abstimmt.
Die Polizei: Nun,eine derartige Organisation wäre sicherlich hilfreich,allein ich sehe dafür keine Mehrheit.Schon bei den wenigen unterschiedlichen hier an dieser Stelle vorgetragenen Meinungen ist erkennbar,das eine starke Abneigung einiger Mitglieder vorliegt.Aber letztlich wäre auch dieses eine Frage der Versammlung und nicht des Hegemon (der für sich alleine so eine Institution,die die Autonomie der Mitglieder berührt gar nicht treffen kann).
Das einzige was der Hegemon also tun kann,ist wie in dem FFTM Fall,die eigenen Institutionen mit Ermittlungen beauftragen,die dann aber,sobald es in das Gebiet eines Mitgliedes geht,dort um Unterstützung ersuchen oder sogar erst einen Prüfungsauftrag von dort erhalten müssen.
Die Autonomie der Mitglieder ist eines der am meisten für den Hegemon beschränkten Felder.
Der Imperiale Zehnt: Die Hegemonie ist eine Einrichtung die für alle Mitglieder vorhanden ist.Zu diesem Zwecke hat sie eine feste Struktur.Jede feste Struktur muss unterhalten(bezahlt) werden.So auch diese.Also ein Teil des Zehnt geht an diese Struktur.
Allgemein ist es natürlich eine interessante Vorstellung,das die Einnahmen dieser Struktur von allen gemeinsam verwaltet werden.
Bei einem Blick auf die einzelnen Mitglieder erscheint es mir jedoch so,als ob dies ein Vorgang ist der nur für die Hegemonie zu gelten scheint.Denn die Mitglieder selber scheinen was ihren eigenen Umgang mit ihren eigenen Steuern angeht die Absprache über dessen Verwendung mit ihrer eigenen Bevölkerung eher nur in Ausnahmefällen als notwendig zu erachten.
Was vielleicht daran liegt,das die Bevölkerungen aus unterschiedlichen Interessegruppen bestehen,die nicht immer das Wohl des ganzen im Auge haben,und durch aus geneigt sind,zu versuchen zur Durchsetzung der eigenen Interessen zu wirken.
Ich persönlich würde es vorziehen,das dieser Zehnt auch weiterhin von einer unabhängigen Person,die an feste Regeln gebunden ist,verwaltet wird.Denn diese Regeln wurden und werden ja von der Allianzversammlung konzipiert.So hat ein Bündnis loser Staat
die gleichen Vor und Nachteile wie ein aus sieben Partnern bestehendes Bündnis und kann sicher sein,das seine Ängste und Nöte die gleiche Beachtung finden wie die der Bündnisstruktur. Sicherlich ist euch bewußt,das alleine das von euch genannte Patentkaufprogramm mehr gekostet hat,als bisher als Zehnt eingegangen ist ?
Auch wird euch sicherlich bewußt sein,das es ein paar Mitglieder gibt,die mehr als den Zehnt in die Hegemonie einbringen ?
Und sicherlich ist euch auch bewußt,das es sozusagen "halbstaatliche" hegemoniale Institutionen gibt,die Gewinn generieren ?
Dann stellt sich nämlich die Frage,ob sich dies ändern würde,wenn die Gelder statt wie bisher von einer neutralen,unabhängigen Person die an feste Regeln gebunden ist,von einer mehrheitsabhängigen Körperschaft verwaltet wird.
Ich muss euch leider sagen,die Hegemonie ist auch eine Frage des Vertrauens. Hat man dieses nicht und entkleidet sie und ihre Führung von allen Befugnissen und ersetzt diese durch eine Körperschaft,solltet ihr die Hegemonie lieber abschaffen,was ja schließlich auch in der Macht der Versammlung steht.
Hierzu möchte ich auch auf Ebriosa Taetra eingehen: Wenn sie sich die Aktivitäten des Hegemon und seine Befugnisse genau betrachten,werden sie feststellen,das die Macht letztlich von der Allianzversammlung ausgeht.Wenn ihr mehr Mitbestimmung wollt als es sie gibt,läuft das auf die Schaffung einer Körperschaft hinaus und eine Verabschiedung der Hegemonie.Ich habe in den Beiträgen herausgelesen das ein Mangel der Kandidaten an Vertrauen in die Mitglieder beklagt wird.Um ehrlich zu sein,lese ich eher ein tiefes Mißtrauen gegen die Hegemonie und den Hegemon heraus. Das ist bedauerlich,denn ich bin mir recht sicher,das sich bisher kein Mitglied über die Amtsführung meines Vaters beklagen kann.

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Re: Allianzversammlung

Beitrag von Oger am Mo Jul 16, 2018 4:17 pm

Werter Karl Kronenburg.
Ich äußere mich zu Ihrer Antwort auf Eryn Thoreau, auch wenn ich nicht direkt angesprochen wurde.
Eines möchte ich voranschicken, wir halten die Hegemonie nicht nur für ein Mittel zum Zweck, sondern für die Chance für eine dauerhafte, Periode der Prosperität und des gedeihlichen Miteinander zwischen Menschen, Nyarlathotep, Insekten und Yoris.
Nach der Beendigung des großen Verzichts erwachsen nicht nur Chancen sondern auch Herausforderungen und Gefahren. Wir erachten deshalb einen Wandel für unabdinglich. Die alten Wege mögen in den alten Zeiten gut und angemessen gewesen sein, aber werden sie das auch morgen sein? Wir kennen kein Patentrezept.
Wir haben Euch zu keinem Zeitpunkt unlautere Motive oder Beweggründe unterstellt. Im Gegenteil. Haben sich nicht alle Allianzmitgleider hier zur Wahl eines neuen Hegemons versammelt?
Ihr mißversteht unsere Motive und das Maß der gewünschten Mitwirkung.
Weder stellen wir die Hegemonie als Ganzes noch deren Institutionen in Frage.
Ihr stimmt uns doch sicher zu, dass der Hegmon nicht ohne Zustimmung der Allianzmitglieder sein Amt ausüben könnte. Wie könnte also eine Anpassung der bisherigen Regularien und Institutionen, in der formal geregelt wird, was bisher informell geschah (Die Zustimmung zur Politik des Hegemon und seiner Amtsausübung) diese in Frage stellen?
Ihr solltet in unseren Bemühungen neue Wege zu suchen keinen Versuch der Zerstörung sondern der Bewahrung sehen. Wäre dem so, so hätten wir nicht den offenen Dialog gesucht, sondern Euch mit süßen Wort geschmeichelt und im Geheim Ränke gegen Euch geschmiedet.

Ein paar Worte zur Patentkaufprogramm. Eine gute Sache und in mehr als einer Hinsicht ein Segen für die Hegemonie und der Allianzmitglieder und zu keinem Zeitpunkt wurde das Bestritten.
Hättet der Hegmon uns vorab informiert, so hätten wir ihm empfohlen die ausgezahlten Mittel nur Zweckgebunden zur Verfügung zu stellen und sich nicht alleine auf deren Finanzsachverstand zu verlassen.

Allgemein möchten wir anmerken, dass es das Wesen von Imperien ist, das das Zentrum (Alpha Crusis) stärker profitiert (Zivilisationslevelsteigerung), aber im Gegenzug die Finanzierung von Aufgaben übernimmt, von denen Alle profitieren. Ein imperiales Zentrum, dass sich aus der Finanzierung der Gemeinschaftgsaufgaben zurückzieht, riskiert den Zerfall der Legitimierung seiner imperialen Macht.

Zwei Anmerkungen noch zur Budgetrecht. Es war nie die Rede davon, dass die Mittel durch den imperialen Zehnt durch die Allianzversammlung verwaltet werden. Sondern immer nur, dass der Hegemon einen Haushalt erstellt und diesen der Allianzversammlung zur Zustimmung vorlegt und das eine Erhöhung oder Senkung des Satzes des Zehnts der Zustimmung bedarf.
Ohne die genauen Zahlen zu kennen, schätzen wir für die anstehende Quartalserhebung den Betrag des Zehnts bei einem Gesamtsteueraufkommen der Hegemonie von ca. 400 mio. cu, auf ca. 40 Mio. cu. Berichtigt uns, falls wir grob daneben liegen.

Oger

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Re: Allianzversammlung

Beitrag von MasterSL am Di Jul 17, 2018 10:42 am

Oger schrieb:Werter Karl Kronenburg.
Ich äußere mich zu Ihrer Antwort auf Eryn Thoreau, auch wenn ich nicht direkt angesprochen wurde.
Eines möchte ich voranschicken, wir halten die Hegemonie nicht nur für ein Mittel zum Zweck, sondern für die Chance für eine dauerhafte, Periode der Prosperität und des gedeihlichen Miteinander zwischen Menschen, Nyarlathotep, Insekten und Yoris.
Nach der Beendigung des großen Verzichts erwachsen nicht nur Chancen sondern auch Herausforderungen und Gefahren. Wir erachten deshalb einen Wandel für unabdinglich. Die alten Wege mögen in den alten Zeiten gut und angemessen gewesen sein, aber werden sie das auch morgen sein? Wir kennen kein Patentrezept.
Wir haben Euch zu keinem Zeitpunkt unlautere Motive oder Beweggründe unterstellt. Im Gegenteil. Haben sich nicht alle Allianzmitgleider hier zur Wahl eines neuen Hegemons versammelt?
Ihr mißversteht unsere Motive und das Maß der gewünschten Mitwirkung.
Weder stellen wir die Hegemonie als Ganzes noch deren Institutionen in Frage.
Ihr stimmt uns doch sicher zu, dass der Hegmon nicht ohne Zustimmung der Allianzmitglieder sein Amt ausüben könnte. Wie könnte also eine Anpassung der bisherigen Regularien und Institutionen, in der formal geregelt wird, was bisher informell geschah (Die Zustimmung zur Politik des Hegemon und seiner Amtsausübung) diese in Frage stellen?
Ihr solltet in unseren Bemühungen neue Wege zu suchen keinen Versuch der Zerstörung sondern der Bewahrung sehen. Wäre dem so, so hätten wir nicht den offenen Dialog gesucht, sondern Euch mit süßen Wort geschmeichelt und im Geheim Ränke gegen Euch geschmiedet.

Ein paar Worte zur Patentkaufprogramm. Eine gute Sache und in mehr als einer Hinsicht ein Segen für die Hegemonie und der Allianzmitglieder und zu keinem Zeitpunkt wurde das Bestritten.
Hättet der Hegmon uns vorab informiert, so hätten wir ihm empfohlen die ausgezahlten Mittel nur Zweckgebunden zur Verfügung zu stellen und sich nicht alleine auf deren Finanzsachverstand zu verlassen.

Allgemein möchten wir anmerken, dass es das Wesen von Imperien ist, das das Zentrum (Alpha Crusis) stärker profitiert (Zivilisationslevelsteigerung), aber im Gegenzug die Finanzierung von Aufgaben übernimmt, von denen Alle profitieren. Ein imperiales Zentrum, dass sich aus der Finanzierung der Gemeinschaftgsaufgaben zurückzieht, riskiert den Zerfall der Legitimierung seiner imperialen Macht.

Zwei Anmerkungen noch zur Budgetrecht. Es war nie die Rede davon, dass die Mittel durch den imperialen Zehnt durch die Allianzversammlung verwaltet werden. Sondern immer nur, dass der Hegemon einen Haushalt erstellt und diesen der Allianzversammlung zur Zustimmung vorlegt und das eine Erhöhung oder Senkung des Satzes des Zehnts der Zustimmung bedarf.
Ohne die genauen Zahlen zu kennen, schätzen wir für die anstehende Quartalserhebung den Betrag des Zehnts bei einem Gesamtsteueraufkommen der Hegemonie von ca. 400 mio. cu, auf ca. 40 Mio. cu. Berichtigt uns, falls wir grob daneben liegen.

Halt,Stop Christian.Du hast mehr Zeit als ich,und diese Sache soll nicht nur Deiner Kommunikation dienen.In der Geschwindigkeit in der Du postest komme ich nicht mehr dazu auch auf andere zu reagieren.Du wirst jetzt also erst einmal damit leben müssen,das ich dies hier ignoriere bis ich auf Eryn(Annette) geantwortet habe.
Zu dem hat hier Regelarbeit nichts zu suchen.Eine Veränderung des Imperialen Zehnt ist den Herrschern gar nicht möglich,denn er ist ein fester Regelteil.Das geht nur über SL/Spieler.
Auch halten sich die von mir dargestellten Personen an die Regel,können also auch auf die ausgefeilteste Rhetorik sich nur an die Regeln halten,was heißt,für die sind nur Steuern was in der Regel als Steuern erfasst ist (der Zehnt gehört nicht dazu).

MasterSL

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Re: Allianzversammlung

Beitrag von MasterSL am Di Jul 17, 2018 11:51 am


Pater Phillipus anwortet Eryn Thoreau:
Ich bedaure,wenn man meine Antwort auf den Yori als Spott auffassen kann.Ich nahm eigentlich nur an,da er recht provokante Thesen aufstellt,das man auch entsprechend provokant antworten darf,im Grundsatz Aug`um Aug`,Zahn um Zahn.
Um jetzt aber auf Eure Fragen zu kommen: Nun,selbige scheinen mir ein deutlicher Hinweis darauf,das es unterschiedliche Auffassungen gibt was die Hegemonie eigentlich ist.
Meine Auffassung fußt auf die Historie: Basis der Hegemonie in ihrer heutigen Erscheinungsform scheint mir doch die Vereinbarung zum Verzicht zu sein.Diese nun wieder ist im Grunde eigentlich nur eine Erweiterung des Vier-Arten-Paktes. Und jener nun wieder basiert einzig auf dem Protokoll
der Executivratssitzung aus 52/2 d.II Solaren Imperiums. Als im Grunde ist das Ganze nur ein „Fleisch“ gewordenes Kampfbündnis.das ganz Zwangsläufig gar nicht dazu in der Lage sein kann,eine moderne friedfertige Gesellschaft die Grundlage zu bieten.
Mein An-verwandter,der werte Karl Kronburg-de Tubuar hat da (meiner Ansicht nach) einige recht richtige Dinge geäußert.
Wir haben es also mit einem Pseudo-Staatgebilde(basierend auf militärischen Richtlinien) mit einer festen Struktur zu tun,ohne und gegen die die Hegemonie nicht funktionieren würde.Dazu kommen die Mitglieder die per Lords, Ladys, und Vollversammlung Einfluss nehmen können(wobei es etwas weltfremd wäre,anzunehmen diese Struktur(Apparat),die Lords und Ladys und auch die Mitglieder würden nicht auch eigene Interessen im Auge haben). Also wird es vermutlich kein Hegemon schaffen,die Hegemonie in Kürze und schon gar nicht alleine deutlich zu verändern.Und Veränderungen sind tatsächlich nötig (wobei ich persönlich das Wahlrecht in der Dringlichkeit nicht unbedingt an erster Stelle sehen würde,zumal man da dann zugleich an der Gewaltenteilung arbeiten müsste).
Was nun die Mitbestimmung in den Finanzfragen angeht,bin ich ganz unbedingt dafür.Allerdings gäbe es da schon eine gewisse Voraussetzung die erfüllt werden müsste. Eine der Art wundervolles Finanzgestaltung darf keines Falles auf die Hegemonie beschränkt bleiben.Die einzelnen Mitglieder der Hegemonie müssen das natürlich dann auch an ihre „Mitglieder“ (ihre Bevölkerungen) weiterreichen.
Was die Polizei angeht,mag ich mich gar nicht erst zu äußern,denn eine Ermittlungsbehörde,der von Hunz und Kunz in ihre Ermittlungen hinein gepfuscht werden kann,kann nur hübsche Uniformen produzieren aber ganz sicher nicht erfolgreich ermitteln.Mit anderen Worten: Aus rein politischen Plazebo Gründen viel Geld aus dem Fenster werfen.
Was nun meine Eignung als Hegemon angeht,so wurde diese von der hegemonialen Verwaltung festgestellt.Also bin ich nicht nur männlich und von Adel,sondern habe mich auch weder gegen hegemoniale noch örtliche Gesetze vergangen,was Formal bedeutet ich bin unbescholten.Die Feststellung meiner Neutralitätsmöglichkeit liegt dann wohl eher darin begründet,das ich auch in der Theokratie meine eigene Meinung habe,was wohl auch der Grund dafür ist,das ich seit meiner Weihe nur „Pater“ bin (was nichts anderes als ein einfacher Priester ist) und das vor meiner Nominierung erst ein Konzil abgehalten werden musste,auf dem ein heftiger Disput statt gefunden hatte,bis man zum Entschluss kam,mich zu Nominieren.Ich hege da aber die Vermutung,das meine Kollegen von der Theokratie es sogar gerne sehen würden wenn ich Hegemon werden würde,damit andere sich mit mir herum ärgern müssen.
Inwieweit ich mich unterscheide ? Nun,im Vergleich zum einzigen ernsthaften Mitbewerber,den werten Karl Kronburg-de Tubuar ? Ich denke er eher ein Politiker ist und in den Hauptpunkten die Politik seines Vaters weiterverfolgen wird.
Ich hingegen mag die hohe Politik eigentlich eher nicht sondern sehe mich eher an der Seite des Individuums,also des Bürgers der Hegemonie. Vermutlich ist euch schon aufgefallen,das meine Antwort eher einer Predigt als einer Ansprache ähnelt.Ich habe lieber den direkten Kontakt zu den Leuten und natürlich ist mir bewußt,das ich als Bewerber auf das Amt des Hegemon eine Außenseiter Rolle spiele mit wenig Chancen. Aber auch eine kleine Chance ist eine Chance.

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Re: Allianzversammlung

Beitrag von MasterSL am Mi Jul 18, 2018 10:40 am

Sheik Jemael Tubuar  antwortet Eryn Thoreau:
Geehrte Frau Thoreau:Dies war jetzt nicht einfach für mich.Ich war durchaus versucht eure Worte zu ignorieren,um damit auch die darin enthaltenen Implikationen zu ignorieren. Aber darf ein
Bewerber auf das Amt des Hegemon das ignorieren ? Oder muss er es sogar im Sinne des allgemeinen Friedens ? Aber auch als Gläubiger hat man ja ein paar Verpflichtungen,und sei es nur zu seinem Glauben zu stehen. Ich hoffe damit,das ich euch direkt als Person und nicht ihn eurer
Funktion als Sprecherin von Whoxx anspreche,habe ich den richtigen Weg gefunden.
Versteht mich jetzt bitte nicht falsch,ich nehme nicht an das ihr diskriminieren wolltet,aber ihr habt es getan.
Ihr habt nicht etwa alle Kandidaten aufgefordert ein Bekenntnis zu ihrer Religion (oder deren nicht
vorhanden seins) abzulegen,mit der dazu gehörigen Frage ob diese ihre Religion(oder deren Fehlen)
Einfluss hat,auf ihre Entscheidungen gegenüber Gläubigen anderer Religionen(oder dem Atheismus),nein,ihr habt euch zu diesem Zweck nur Pater Phillipus und mich heraus gesucht.
Ihr habt es da mit wenigen Worten tatsächlich dreimal geschafft Diskriminierungen auszusprechen.
Ich will mit der erheblichsten Anfangen. Phillipus und ich sind die einzigen,die sich ganz offen zu ihrem Glauben bekennen,Phillipus als Priester,ich als Gläubiger.Eure Fragestellung impliziert also,das zwei der größten Glaubensrichtungen des Quadranten bei Amtsvergaben Vertrauensunwürdig sind.
Phillipus wurde von Prüfung und ich von Djihad nominiert,beides eigenständige Allianzmitglieder.
Ihr sagt damit klar aus,das diese beiden Mitglieder generell zu hinterfragen,ja sogar verdächtiger als eine ominöses sozialistisches Teilreich von Nimbus sind.Eine klare Diskriminierung dieser beiden Allianzmitglieder.
Und dann gibt es da noch die persönliche Ebene auf der Phillipus und ich direkt betroffen sind.
Bei Pater Phillipus kann ich das sogar ein wenig verstehen (allerdings deshalb trotzdem nicht gut heißen),denn er ist Priester.Ich habe vor meiner Antwort mit Phillipus gesprochen,der allerdings abgewinkt hat,und angemerkt hat,das er durch die immer wieder erfolgenden Angriffe von Extremisten aller Couleur gegen Priester er sich eine „dicke Haut“ zugelegt hat.
Nun bin ich aber kein Priester und verfüge nicht über die gleiche „dicke Haut“.Zumal ich mir das auch nicht recht erklären kann,Whoxx und deren Sprecherin stehen eigentlich in dem Ruf ausgleichend zu wirken.
Liegt es vielleicht an meinem Titel „Sheik“ ,das ihr den evtl. als religiös betrachtet ?
Das ist er aber nicht,er ist einfach nur die Bezeichnung für einen Herrscher über eine Gruppe von Menschen.Das kann ein Stamm sein,die Bewohner einer Siedlung oder Landstriches.....
Ich selber bin Sheik einer hübschen,kleinen Küstenstadt mit Handelsverbindungen nach „Außen“.
Natürlich könnte man jetzt feststellen,das es keine kluge „Wahl-Taktik“ ist dies jetzt hier vorzubringen,und ich weiß jetzt natürlich auch nicht ob diese Einwendungen von mir mit „Hohn und Spott“ gleich gesetzt werden (wie Zweifel oder Ablehnung im Bezug auf eine gewisse Polizei Idee,die mehrheitlich nicht ganz unbegründet sind),aber als ich hier Antrat,war mir nicht bewußt,das ich eine Taktik benötigen würde. Ich bin eigentlich davon ausgegangen,das der Hegemon auf der Basis von Wahrhaftigkeit gewählt würde.
Ich werde mich nicht verbiegen,und wenn ihr auf dieser Basis ehrliche Antworten von mir möchtet,bin ich gerne bereit diese auch zu geben.

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Re: Allianzversammlung

Beitrag von MasterSL am Do Jul 19, 2018 12:00 pm

Prinz John Tuborg antwortet Eryn Thoreau:
Ich grüße euch geehrte Dame.Mit Freude habe ich festgestellt,das ich nicht der einzige politische Neuling hier bin.
Eine wunderbahre Wahl,mit wunderbaren Kandidaten.Alleine wenn ich da an Baron Smith denke.....ein Freifahrer der von einem Yori aus einem sozialistischen Nimbus-Teilreich vorgeschlagen wird,das ist schon kosmo-politisch....Wo wir gerade über Besonderheiten sprechen.....als die Gesellschaft der Patrioten an mich heran trat,bin ich gerade meiner Arbeit nachgegangen und kontrollierte gerade im Auftrag unserer Kooperative Fracht für und von Springern auf Übereinstimmung mit den dazu gehörigen Papieren.Natürlich habe ich beim auftauchen der Anzugträger erst einmal abgewinkt und versichert das ich weder etwas kaufe noch irgendwo Mitglied werde...Ich denke ihr wisst schon jetzt worauf ich hinaus will. Ich bin kein Mitglied der Gesellschaft der Patrioten,genauso wenig wie Herr Smith ein Yori ist oder Bürger jenes sozialistischen Teilreiches....was aber zum Vorschlagen auch gar nicht notwendig ist.Einzig notwendig ist,das ein Mitglied oder eine anerkannte Institution jemanden nominiert und dieser jemand einverstanden ist.
Aber keine Angst,ich fühle mich weder beleidigt noch diskriminiert.Über die Gesellschaft kann ich ihnen leider nicht viel sagen,abgesehen davon das ich mich ihr gegenüber in keinsterweise verpflichtet fühle,schon weil ich sie nicht besonders gut kenne und mich da auch auf die hegemoniale Verwaltung verlassen habe,welche die Bewerbung als Rechtens befunden hat.
Was nun die Fragen angeht.....ich denke was die Finanzen angeht müsste ich erst wissen,wie die sich zusammensetzen und wie frei oder unfrei der Hegemon damit umgehen kann um dazu Stellung zu beziehen. Ich kann hier doch keine großen Versprechen machen,wenn ich gar nicht weis,ob die Erfüllung dieser Versprechen überhaupt im Bereich meiner Möglichkeiten wäre.
Oh,ihr wolltet was ich mit „feudal“ meinte....Vorab es gibt große Unterschiede zwischen den feudalen Systemen in unserem Quadranten (die übrigens über die mit einer gewissen Herablassung von euch erwähnten zwei Möglichkeiten hinaus gehen).Und da meine Heimat,das Commonwealth ja Mitglied der SdS ist,kann ich da schon einen anderen Umgang mit dem Begriff „feudal“ von euch erwarten. Ich fürchte fast (oder hoffe es) das eure bissige Bemerkung auf einer Fehlinterpretation beruht......allerdings habe ich mich auch nicht besonders gut ausgedrückt.
Was ich eigentlich sagen wollte,ist das die Hegemonie nicht nur der Hegemon,der Rat der Lords und Ladys  und die Mitglieder sind,sondern auch der hegemoniale Beamten-Apparat.Und der besteht zum größten Teil aus Bürgern von Alpha Crusis,wodurch die feudale Einstellung von Crusis  tief verwurzelt ist.Und so ein Apparat kann recht beharrlich Widerstand leisten(habt ein Nachsehen mit dem Neuling der ich bin).
Mitbestimmung:
Nun,da Stimme ich Karl Kronburg-de Tubuar zu.Es kann nicht sein,das alle Nase so getan wird,als hätten die Bewerber kein Vertrauen in die Mitglieder der Hegemonie.Genau genommen ist aber den Äußerungen hier an diesem Ort zu entnehmen,das hier ein Mangel an Vertrauen der Mitglieder an der Hegemonie herrscht,und dieses über uns Bewerber vorgetragen wird. Ich habe das Gefühl,das einige Mitglieder eigentlich nur eine Galionsfigur wählen wollen um dann alle Entscheidungen per Abstimmungsgremium treffen wollen,und wenn was schief geht hat man ja bequemer weise einen
Verantwortlichen-den nominell ist ja der Hegemon verantwortlich.
Also auch in der Konsequenz stimme ich da Karl Kronburg zu,auch mir wäre es lieber (was ich auch als Bürger der Hegemonie so sehe) wenn die hegemonialen Finanzen nicht zum Spielball einer Abstimmungsabhängigen Entscheidungsfindung würden. Wozu braucht man einen Hegemon,wenn nicht als Wahrer der Interessen aller ?
Problematisch finde ich auch,das so ein wenig der Eindruck entsteht,das hier der Hegemon nicht nach seinen Fähigkeiten,sondern auf Grund der Übernahme der Positionen Einzelner gewählt werden soll.Gerade als SdS Bürger gebe ich die Empfehlung,nicht den Eindruck zu erwecken das Gemeinwohl auf dem Altar der kurzfristigen Interessen der SdS zu opfern.D.Z. Ist die Hegemonie noch eine Einrichtung,die vom Hegemon nach festen Vorgaben und Regeln geführt der Allgemeinheit verpflichtet ist. Ich möchte gar nicht wissen,wie das aussieht,wenn alle bedeutenden Entscheidungen durch Abstimmungen geregelt werden und wie die einzelnen Mehrheiten denn so entstehen.....und wie lange jeder Entscheidungsvorgang so dauert....
Um ehrlich zu sein,bin ich mir auch gar nicht so sicher,das bei einer solchen Änderung alle Mitglieder da mitziehen würden.
Vielleicht würden auch solche Fragen auftauchen wie: „Ist die Stimmenverteilung so gerecht,jeder hat eine Stimme,oder müßten sich die Stimmen nicht daran orientieren wie viel man beiträgt ?“
Oder Wie viel Bevölkerung man vertritt ?
Unter dem Mantel der „Gerechtigkeitsfrage“ lassen sich eine Menge Fragen stellen.
Jeder der sich als Zauberlehrling versucht,sollte sich sicher sein,die da gerufenen Geister auch kontrollieren zu können.
Ich will auch weiter ganz ehrlich sein,wehrte Eryn Thoreau. Ich stehe hier manchmal dabei und Frage mich ernsthaft,ob es nicht wirklich besser wäre,würden wir die Hegemonie auflösen,denn wenn das was hier so zum tragen kommt tatsächlich alle Probleme sind,die wir im Quadranten haben brauchen wir die Hegemonie nicht wirklich.
Und wenn die Wahl des Hegemon nicht zur Feststellung der Befähigung der Bewerber,sondern zur Führung von Diskussionen über die Hegemonie genutzt wird (wohl wissend,das die Bewerber sich in diesen Diskussionen recht allgemein halten müssen,denn da keiner von ihnen je Hegemon war können sie gar nicht über die notwendigen Informationen verfügen) scheint sie ein beredetes Zeugnis abzugeben,wie zukünftig wohl die Abstimmungen bei den Entscheidungsfindungen so aussehen würden.
Und mal ganz ehrlich,wenn alle diese Fragen von so großer Bedeutung und Dringlichkeit wären,warum hat sie niemand auf die Tagesordnung dieser Versammlung setzen lassen ?
Ich weiß,jetzt habe ich es mir verscherzt.
Sei es drum,letztlich habe ich der Kandidatur nur zugestimmt,um zu zeigen das es noch Tuborg`s gibt(mein Herzog wird wissen warum).
Deshalb,sollte das Wunder passieren,das ich Stimmen erhalte,und mit Karl Kronburg gleichziehe wird es keine Stichwahl geben,weil ich dann zu seinen Gunsten zurück ziehe(Sollte ich mehr Stimmen bekommen,werde ich natürlich Hegemon).
Und ich bin froh,das ich mich noch nicht wirklich festgelegt hatte,deshalb sage ich jetzt:

Ich stehe für die Fortsetzung des Gemeinwohles bei gleichzeitiger Stärkung der finanziellen eigen Generierung um dem Zehnt und finanziellen Mitbestimmungsansprüchen zu entgehen.
Der Zehnt wird dann in der Folge auf Stiftungen im Sinne des Gemeinwohles (z.B. Sternenwind)
verteilt.
Im Zuge der Mitbestimmung würde ich Sonderinstitutionen wie der angestrebten Polizei zustimmen,die Finanzierung aber den Mitgliedern selbst überlassen.Zuschüsse durch die hegemoniale Kasse nur,wenn eine befriedigende Erfolgsbilanz vor gewiesen werden kann.

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Re: Allianzversammlung

Beitrag von Paul Unplugge am Do Jul 19, 2018 10:15 pm

Hrrm, als Junior in der Runde der hochangesehenen und handverlesenen Führer ihrer Nationen lasst mich Folgendes zur regen Diskussion beitragen:
- Die Leitungsfunktion ist egal in welcher Struktur immer abhängig von der
Vertrauenswürdigkeit und Fähigkeit ihrer Vertreter, wurscht wie sich die Struktur schimpft oder aussieht. Nennt doch Mal einige Kriesenfälle und wie ihr dann vorgehen würdet.

- die Leitung muss handlungsfähig sein, wie auch immer das definiert ist, das bedeutet meiner Meinung nach nicht das es nur einer macht oder machen kann. Es kann eine Art ständiger Rat sein bei dem jeder einen Botschafter hat, der die entsprechende Entscheidungbefugniss hat.(eine gerade Anzahl an Stimmen würde nur funktionieren wenn eine Stimme höher gewichtet ist mit 1,5 z.B. 2 wär schon wieder blöd. Ach so ...Vetorecht is auch blöd... ziemlich sogar.. also sehr ....

- Sonderinstitutionen neigen irgendwann zu einem Eigenleben(man braucht ja schließlich was zu tun) Daher würde ich diese Institutionen immer an einen festen Auftrag binden und sie dann wieder auflösen wenn der festgeschriebene Auftrag dem SINN nach erledigt ist oder keinen Sinn mehr macht. Es bleibt jedem freigestellt sich daran zu beteilige, oder auch nicht aber dies Einheiten wofür auch immer könnten auch aus Kontingenten bestehen, die der Hegemon organisiert und vorschlägt und von der Versammlung mit Mehrheit durchgewunken wird. Finanziert wird das natürlich durch die, die sich dafür ausgesprochen haben, weil die Finanzierung dann auch durch echtes Interesse gestützt wird. Wär doch was um VIPs eine Beschäftigung zu geben, die sonst nur rumlungern ;-)

- Krieg oder Kampf zwischen einem Mitglied  und einer anderen Nation oder 2 hegemonistischen Reichen: Solange keiner den Finger hebt , last sie machen. Wenn einer den Finger hebt, wird er angehört und die Versammlung entscheidet.

- Ach so, um hier auch Mal den Manchesterkpitalisten was entgegenzusetzen: Wie wärs mit heren und moralisch hochstehenden Grundsätzen (ja sowas gibt es  jocolor  jocolor  die im Extramfall auch die Pleite verursachen können...Nur Mal so, zum Nachdenken.

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Re: Allianzversammlung

Beitrag von MasterSL am Fr Jul 20, 2018 10:02 am

Baron Wesley Smith antwortet: allen:
Frau Thoreau: Ich versuche bei allen Gesprächen Augenhöhe zu wahren.Als Händler habe ich die Erfahrung gemacht,das die Sprache meines Gegenübers die Sprache ist,die er am besten versteht.Der Herr Yori hat meine Worte verdreht (und nicht nur meine) und schlicht weg unwahres gesagt,also spotte ich dann auch schon mal.Leider kann ich als letzter in der Reihe der Bewerber nicht mehr viel kluges sagen,das haben meine Vorsprecher ja schon getan.Also gebe ich hier mal meinen Eindruck wieder: Statt einer Wahl wo es um die Kandidaten gehen sollte,sind wir Zuschauer bei einer Umgestaltungsdiskussion und nebenher versucht eine Interessengruppe mit vielen Stimmen im Vertrauen auf ihre Stimmen an die Honigtöpfe der Hegemonie zu gelangen.Wie schon gesagt,das ist der Eindruck,Denn kein Herrscher oder anderes Bündnis würden auf den Gedanken kommen so kompliziert mit den Finanzen umzugehen. Im allgemeinen werden von den Verantwortlichen Jahres oder Quartals Budget erstellt und dann umgesetzt.Keiner stellt erst eine Kommission aller Volksgruppen zusammen um sich von denen ihre Finanzplanung abstimmen zu lassen. Ja,in Demokratien kommt es zu einer Vorlage im Parlament,aber im Normalfall hat die Regierung dort die Mehrheit,sonst wäre sie ja gar nicht an der Regierung. In der Wirtschaft kennen wir natürlich die Versammlung der Anteilseigner,aber die mischen sich erst mal nicht in die operative Geschäftspolitik,erst wenn es schief läuft pflegen solche Versammlungen die Entlastung des Firmenvorstandes zu verweigern,was dann zur Entlassung des selbigen führt. Wie soll das in der Realität aussehen ? Der Hegemon stellt einen Haushaltsplan vor,der verstärkt im Norden des Quadranten wirkt,und der Süden sagt dann :Nein,so geht das nicht ? Noch einmal: Ja,es muss Veränderungen geben. Der Bürokratische-Apparat der Hegemonie muss verschlankt werden,das gesamt Konstrukt muss den neuen Gegebenheiten WO NÖTIG angepasst werden. Die großen Privatwirtschaftlichen Einschränkungen müssen gelockert werden und die Kontrollinstrumente der Hegemonie für notwendigen Einschränkungen verbessert werden. Um auf ihre Fragen direkt zu antworten: Es gibt diverse Handelseinschränkungen die zwar nicht abgeschafft aber gelockert werden sollten,tausend zuständige Dienststellen bei der Hegemonie sind auch nicht nötig,einige wenige,dafür aber effizientere täten es auch.Sie Fragen nach der Stabilität des hegemonialen Wirtschaftsraumes,nun die Antwort ist im Prinzip recht einfach: Bei sich Zuhause haben sie sicherlich unabhängige Gerichte,die auch dem Staat mal auf die Finger klopfen(was nicht bei jedem Allianzmitglied der Fall ist). Nun,im interstellaren Handel haben wir es mit Staaten zu tun. Und diese Staaten haben im Moment nur die hegemonialen Richter als übergeordnete Instanz. Wie übergeordnet kann diese Instanz aber wohl sein,wenn ihre Maßnahmen letztlich erst von einer Abstimmung erlaubt werden müssen,und an dieser Abstimmung der Staat,der da evtl. betroffen ist mit seinen Freunden,Kumpanen oder wie immer man das nennen möchte,beteiligt ? Das wäre ungefähr so,als säße der des Mordes Angeklagte zusammen mit seinen Freunden auf der Geschworenen Bank.
Nur das der Hegemon über den Herrschern steht,verleiht ihm seine und seinen Institutionen die Autorität in den Mitgliedsstaaten der Allianz. Wenn ein whoxxisches Gericht Sol zu Strafzahlungen wegen Vertragsbruch verurteilt,wird das im besten Falle mit dem Hinweis darauf,das es nicht von Sol anerkannt ist ignoriert. Der gleiche Vorgang von einem hegemonialen Gericht durch geführt,führt zur Zahlung der verhängten Strafzahlung,weil Sol das Gericht als von Whoxx unabhängig und neutral anerkannt hat. Die Namen der beiden Staaten sind als reine Beispiele gedacht und auch gerne durch schmächtiger Staat A und mächtiger Staat B zu ersetzen. Wie jedes Gericht,hat nämlich auch das hegemoniale Gericht die Möglichkeit ansonsten Strafmaßnahmen verhängen zu lassen. Zu diesem Zwecke wird dann der Hegemon herangezogen,da gibt es allerlei Unbill was das auf einen Verweigerer zu kommen könnte...Lösung aus dem cu Werte-Verbund,Beschlagnahme von Besitz,Konteneinfrierungen u.s.w. Nehmen wir jetzt an,es gäbe erst eine Abstimmung.....ich glaube das könnte dann schwer werden......
Und die Sache mit der Anzahl der Stimmen der einzelnen Allianzmitglieder könnte dann tatsächlich irgendwann aufkommen.Und ich bin sicher,das jedem klar ist,das die Großen des A Sektors bei allen Vergleichsparametern überlegen sind....und außerdem bei der Entschließung zu diesen Parametern ja mit abstimmen....Leute,ihr schießt euch ins Knie.Statt mehr Mitbestimmung macht ihr aus dem Hegemon ein Papiertiger,der am Ende am Gängelband entweder Stimmengewaltiger Bündnisse oder der Großreiche geführt wird. Sie sollten sich das mal durch den Kopf gehen lassen und danach,wenn sich ihre Meinung nicht geändert hat,können wir uns darauf einigen,das die Hegemonie absolut Fragil ist......spätestens dann. Oh,und zum Zehnt....es ist nicht "einiges" zurück geflossen,sondern mehr als der Zehnt eingebracht hat.
Herr ? Ozzi (ich weiß nicht wie das bei den Yoris allgemein gehandhabt wird,die auf Ryptal verwenden die Anrede "Genosse".
Also zuerst einmal,geht es hier nicht um den Kronrat (der gehört zu Alpha Crusis und deren Kaiserin) sondern den Rat der Lords und Ladys. Und deren Funktion ist offensichtlich Erklärungsbedürftig. Diese Leute sind die Stimme der Allianzmitglieder und nicht des Hegemon.Wenn es also ein Problem mit dem Hegemon gibt,diese ansprechen.Die versuchen dann das Problem zu lösen.Gelingt das nicht,kann man über sie eine Vollversammlung einberufen lassen. Aber ich denke das interessiert nicht wirklich,denn in nächster Zeit,wenn ich eure Wiedergabe oder dessen was ihr da heraus gelesen habt zu hören bekomme,werde ich meine Worte vermutlich eh nicht wiedererkennen. Schade ist vielleicht noch,das ihr statt so kluge Fragen zu stellen wie "wenn sie Hegemon wären,würden sie dann auch solche Projekte unterstützen wie das Rypdal Projekt in Nimbus mit seiner neuen Großbank und dem eigenen Börsenhandelsraum ?" Das wäre dann zumindest gute (und kostenlose) Werbung gewesen.
Herr Unplugge: Leider kenne ich das Volumen des Hegemon für Krisenfälle nicht (falls er bald überhaupt noch Eines hat),und schlimmer noch ist,ich bin mir nicht sicher das wir die gleichen Vorstellungen von Krisen haben(wenn meine Freundin schoppen geht,kann sich das relativ schnell zu einer Krise entwickeln).Mein Gegenvorschlag:gebt mir ein Krisen Szenario und ich versuche mit den VERMUTETEN Mitteln des Hegemon darauf zu reagieren. Übrigens: auch wenn ich denke ihren Satz verstanden zu haben,was sind Manchesterkapitalisten ?

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Re: Allianzversammlung

Beitrag von Paul Unplugge am Fr Jul 20, 2018 11:23 am

Na dann bist du ja schon als fähiger Kandidat gescheitert, ich zitiere dich Mal:
"Als Händler habe ich die Erfahrung gemacht,das die Sprache meines Gegenübers die Sprache ist,die er am besten versteht." Der Herr Yori hat meine Worte verdreht

Wer sich klar und deutlich ausdrückt, wird auch verstanden ;-)

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Re: Allianzversammlung

Beitrag von Eryn Thoreau am Fr Jul 20, 2018 12:22 pm

Paul Unplugge schrieb:Na dann bist du ja schon als fähiger Kandidat gescheitert, ich zitiere dich Mal:
"Als Händler habe ich die Erfahrung gemacht,das die Sprache meines Gegenübers die Sprache ist,die er am besten versteht." Der Herr Yori hat meine Worte verdreht

Wer sich klar und deutlich ausdrückt, wird auch verstanden ;-)

*Eryn Thoreaus Lachen verwandelt sich hastig in ein angestrengtes Husten*

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Re: Allianzversammlung

Beitrag von MasterSL am Fr Jul 20, 2018 1:08 pm

Ach herje,man wird ja immer so mißverstanden.....Aber das ist auch nicht schlimm,ich mache dann einfach mit meiner Arbeit in Nimbus weiter...wobei das ein schönes Beispiel für "Aus-dem-Zusammenhang-reißen ist.
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Re: Allianzversammlung

Beitrag von Cassandra Skamander am Sa Jul 21, 2018 1:10 am

Fragen aus dem Vereinigten Königreich Hellas:

Wie hoch sind etwa die Einnahmen durch den ZEHNT?
Für welchen Zeitraum wird der Hegemon gewählt?

Königin
Cassandra Skamander aus dem Hause Leonidas
die Erste ihres Namens

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Re: Allianzversammlung

Beitrag von Eryn Thoreau am Sa Jul 21, 2018 1:13 am

Cassandra Skamander schrieb:Fragen aus dem Vereinigten Königreich Hellas:

Wie hoch sind etwa die Einnahmen durch den ZEHNT?
Für welchen Zeitraum wird der Hegemon gewählt?

Königin
Cassandra Skamander aus dem Hause Leonidas
die Erste ihres Namens

Der letzte wurde auf Lebenszeit gewählt, bzw. er dankt jetzt ab. Wie die Regelung aktuell ist, wurde nicht bekanntgegeben...

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Re: Allianzversammlung

Beitrag von Eryn Thoreau am Sa Jul 21, 2018 1:15 am

Zunächst einmal möchte ich allen Kandidaten für ihre umfangreichen Antworten danken.

Bevor ich auf weitere einzelne Punkte eingehe, möchte ich mich allerdings aufs Schärfste gegen die mehrfach geäußerten Vorwürfe verwahren, die Sterne des Südens wollten "an die Honigtöpfe der Hegemonie" oder wollten "das Gemeinwohl auf dem Altar ihrer kurzfristigen Interessen opfern".
Das impliziert geradezu eine Verschwörung der Sterne des Südens gegen die restliche Galaxis und ist in erster Linie geignet, einen Keil zwischen Mitglieder der Sterne des Südens und alle anderen Reiche zu treiben.  Wenn Sie Unfrieden innerhalb der Allianz stiften und deren Mitglieder gegeneinander aufbringen möchten, ist das sicherlich der richtige Weg, weiter so.  
Wenn Sie denken, daß man als Mitglied der Sterne des Südens automatisch nur noch (im Sinne von ausschließlich) die eigenen Interessen im Sinn hat und nicht mehr in der Lage ist, auch anderen Reichen die ihren zuzugestehen, dann können wir die Diskussion an dieser Stelle beenden, denn alles, was ich noch sage, kann und wird gegen mich verwendet werden.
Dies nur nochmal als Verdeutlichung, warum allenthalben der Eindruck aufkommt, daß die Kandidaten kein Vertrauen in die Mitglieder (d.h. ihre Wähler) haben.

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